Förderung für Morassina Schaubergwerk in Schmiedefeld
Seit vielen Jahren ist der Landtagsabgeordnete Maik Kowalleck ein regelmäßiger Gast im Morassina Schaubergwerk.
Auch bei seinem jüngsten Besuch führte er vor Ort Gespräche über aktuelle Entwicklungen sowie die zukünftige Ausrichtung der Einrichtung. Dabei tauschte er sich mit dem Geschäftsführer des Schaubergwerks, Sebastian Moecke, sowie mit dem Vorsitzenden der Morassina Stiftung, Arnd Müller, aus.
Ein besonderer Anlass des Treffens war die erfolgreiche Förderung der Morassina Stiftung durch eine Zuwendung des Freistaats Thüringen aus dem Lottomittelfonds in Höhe von 6.224 Euro, die im Jahr 2025 bewilligt wurde. Die Fördermittel wurden für die Errichtung einer neuen Absturzsicherung eingesetzt, die einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Besucherinnen und Besucher leistet. Bei der Beantragung der Mittel wurde die Stiftung durch den Landtagsabgeordneten Maik Kowalleck unterstützt.
Maik Kowalleck hob die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Förderkreis Morassina hervor:
„Mit dem Förderkreis Morassina verbindet mich seit vielen Jahren eine gute und freundschaftliche Zusammenarbeit. Gemeinsam konnten wir verschiedene Projekte vor Ort erfolgreich umsetzen. Ein bedeutender Meilenstein war dabei im Jahr 2013 die Verankerung des Prädikats ‚Ort mit Heilstollenkurbetrieb‘ im Thüringer Kurorte-Gesetz. Mit der entsprechenden Novellierung wurde diese neue Artbezeichnung als zusätzliche Kategorie in das Gesetz aufgenommen, um spezielle Angebote, wie sie unter anderem in Saalfeld und Schmiedefeld bestehen, rechtlich festzuschreiben. In diesem Zusammenhang erhielt die Stadt Saalfeld in den vergangenen Jahren zur Unterstützung ihrer Arbeit mehrere Millionen Euro aus dem Thüringer Kurorte-Sonderlastenausgleich.“
Im Rahmen des Besuchs wurde auch das Heimatmuseum mit regionalen Produkten vorgestellt, das mit einer vielfältigen und anschaulichen Ausstellung aufwartet. Gezeigt werden unter anderem Werkzeuge und Ausstattungsgegenstände der Bergleute wie Helme und Lampen, die teilweise bei der Aufwältigung des Berges gefunden wurden. Ergänzt wird die Ausstellung durch Informationen zu den in der Morassina gewonnenen Erdfarben sowie zu deren Abbau und Nutzung. Abgerundet wird das Angebot durch eine Sammlung unterschiedlichster Steinexponate aus der Morassina, die als „geologische Zeitzeugen“ Hinweise auf das Alter und die Entstehung des Alaunschiefers und des umliegenden Gebirges geben. Zudem bereichern Gemälde von Siegfried Geigenmüller, die Ausstellung und schlagen eine Brücke zwischen Natur, Geschichte und Kunst.