Pferdewirt-Ausbildung muss in Thüringen bleiben!

Maik Kowalleck besucht Haflingergestüt Meura

29.04.2021

Der Saalfelder Landtagsabgeordnete Maik Kowalleck unterstützt die Forderung der einheimischen Unternehmen für den Erhalt des Ausbildungsberufs Pferdewirt in Thüringen. Das machte der Abgeordnete nochmals beim Besuch des Haflingergestüts Meura ganz deutlich. Die rot-rot-grüne Landesregierung plant, den Schulstandort Rudolstadt aufzuheben. Die Folge wäre das Ende der Pferdewirtausbildung im Freistaat.

Die Auswirkungen für die von der Landesregierung beabsichtigte Aufhebung des Schulstandortes für den Ausbildungsberuf „Pferdewirt“ ab Schuljahr 2022/23 sind schon jetzt abzusehen. Die Auszubildenden müssten künftig nach Dresden an das Berufliche Schulzentrum. Die deutliche Entfernung von den einheimischen Thüringer Betrieben wie Meura, Bucha und Großkochberg wäre für viele junge Leute nicht realisierbar. Das heißt, der potentielle Nachwuchs würde sich gegen die Ausbildung entscheiden. Ein Teufelskreis, der am Ende den einheimischen Betrieben schadet.  

„Der Abzug der Pferdewirt-Ausbildung nach Dresden wäre ein schmerzlicher Verlust für unseren Landkreis und ein herber Schlag für die Pferdewirtschaft in Thüringen. Gerade in den vergangenen Jahren haben sich die Ausbildungszahlen erholt. Die Betriebe haben durch die Corona-Pandemie in sowieso schon eine lange Durststrecke hinter sich. Es gilt, gerade jetzt unsere grünen Berufe zu unterstützen“, so der Saalfelder Landtagsabgeordnete Maik Kowalleck.