Besuch in Deutschlands ältester Dachdeckerschule

Standort Lehesten braucht Unterstützung

30.04.2021

„Deutschlands älteste Dachdeckerschule ist eine Perle in der Region. Darauf können wir wirklich stolz sein.“ Das hat der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Mario Voigt, bei seinem Besuch in Lehesten gesagt. Mit dem örtlichen Landtagsabgeordneten Maik Kowalleck tauschte sich Mario Voigt mit Geschäftsführer Danny Schröder und Bildungsstättenleiter Hans-Dieter Rittmeier über die Stärkung des Standorts und die dringende Erhaltung der Berufsschulen in der gesamten Fläche Thüringens aus. Die rot-rot-grüne Minderheitsregierung will die Berufsschulen zentralisieren. „Der Standort Lehesten ist jedoch ein ganz wertvolles Beispiel, das gegen diese Zentralismusphantasien spricht“, so Kowalleck.

Die Corona-Pandemie hat zudem für die Dachdeckerschule schwerwiegende Folgen hinterlassen. Hans-Dieter Rittmeier meint dazu: „Eine weitere Schließung wird für Betriebe, Lehrlinge und die Prüfungen fatal. Das ist eine ganz schwierige Situation für die jungen Menschen.“ Geschäftsführer Schröder ergänzt: „Wir kämpfen dafür, jeden Auszubildenden hier zu unterrichten. Insbesondere die Abschlussjahrgänge müssen wir vor Ort schulen!“  Immer wieder höre er bei seinen Gesprächen, dass sich bislang noch kaum jemand aus der Landespolitik wirklich die Zeit genommen habe, die Probleme der Betroffenen anzuhören, sagte Voigt. „Wir müssen denen, die die Hauptlast dieser Krise tragen, besser zuhören. Das erratische Kommunikationsverhalten und Krisenmanagement der Thüringer Landesregierung wird diesem Anspruch leider nicht gerecht“, machte Voigt deutlich.  

Der CDU-Politiker informiert sich derzeit in den Thüringer Landkreisen und Städten über die Corona-Lage und mögliche Perspektiven für den Freistaat. „Bodo Ramelow und seine Minister versagen mit ihrem Pandemie-Management auf ganzer Linie. Die Betroffenen und ihre Probleme werden entweder nicht ernst genommen, ignoriert oder auf die lange Bank geschoben. Die Landesregierung muss endlich einen Corona-Dialog mit den Praktikern vor Ort aufnehmen“, so Voigts Fazit.