Kowalleck: „Schulen erhalten – ländlichen Raum stärken!“

Schulnetzplan wird Thema im Landtag

25.11.2016

Auf Initiative des Saalfelder Landtagsabgeordneten Maik Kowalleck wird die Stellungnahme der Landesregierung zum Schulnetzplan des Kreises Saalfeld-Rudolstadt Thema im Thüringer Landtag. Am 29. Dezember beschäftigt sich der Bildungsausschuss des Landtages mit den entsprechenden Anfragen der CDU-Fraktion.

 


Die Landesregierung hatte dem Landkreis nahelegt, wegen geringer Schülerzahlen mehrere kleine Schulstandorte aufzugeben. Nach Darstellung des Landratsamtes stellt das Bildungsministerium die Grundschulstandorte Gräfenthal, Katzhütte, Lehesten, Leutenberg, die Regelschulen Gräfenthal und Lichte und die Zukunft der Förderschulstandorte in Frage.  

In der Ausschussberatung soll die Bildungsministerin insbesondere auf die

Empfehlungen der Stellungnahme des Thüringer Bildungsministeriums zum Schulnetzplan des Kreises Saalfeld-Rudolstadt
  • Empfehlungen der Stellungnahme des Thüringer Bildungsministeriums zum Schulnetzplan des Kreises Saalfeld-Rudolstadt
  • Auswirkungen auf die einzelnen Schulstandorte
  • Zukunft der beiden Förderzentren in Saalfeld und Rudolstadt
  • Bewertung des Thüringer Bildungsministeriums zur Situation der Schulnetzplanung in anderen Landkreisen
  • Zukunftsperspektiven kleiner Schulstandorte im ländlichen Raum

Regelmäßig besucht Kowalleck als Landtagsabgeordneter und Mitglied im Bildungsausschuss Schulen in seinem Wahlkreis. Erst in der letzten Woche war er im Rahmen des Vorlesetages in den Grundschulen Leutenberg, Kaulsdorf und Lehesten zu Gast und nutzte die Gelegenheit, um mit den Schulleiterinnen die aktuellen Themen zu erörtern.

„Nicht Schulen schließen, sondern vor Ort unterstützen muss unsere Devise sein. In unseren kleinen Schulen wird eine hervorragende Arbeit geleistet. Die rot-rot-grüne Landesregierung sollte dies würdigen und nicht mit Schließung drohen. Durch die Behandlung im Landtag und im Kreistag hoffe ich auf eine Sensibilisierung und breite Unterstützung. Gerade mit Blick auf eine geplante Gebietsreform halte ich die Diskussion für völlig unangebracht. Der ländliche Raum muss gestärkt und nicht durch Schulschließung geschwächt werden.“, so der Landtagsabgeordnete Maik Kowalleck.