Sozialkundeunterricht mit dem Abgeordneten

Landtagsabgeordneter Maik Kowalleck besucht Unterwellenborner Regelschule

04.04.2022

Längst ist es zu einer guten Tradition geworden, dass der Saalfelder Landtagsabgeordnete Maik Kowalleck Schülergruppen aus seinem Wahlkreis persönlich im Thüringer Landtag begrüßt. Da dies momentan aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich ist, wurde kurzerhand ein Vororttermin in der Regelschule Unterwellenborn vereinbart. Im Rahmen des Sozialkundeunterrichts berichtete der Landtagsabgeordnete Schülern der 9. und 10.Klasse über seine Arbeit und beantwortete Fragen.  So erfuhren die Schüler aus erster Hand, wie Maik Kowalleck zu Beginn der neunziger Jahre zur Politik kam und welche Struktur und Aufgaben das Thüringer Parlament hat.

Natürlich waren es vor allem Fragen zu aktuellen Ereignissen und zur aktuellen Politik, die die Schüler im anschließenden Gespräch besonders interessierten. Im Mittelpunkt standen Themen wie die unzureichende Digitalisierung in den Schulen und die hohen Energiepreise. Mit Blick auf eine Wandzeitung im Klassenzimmer, die in Bildern die Zerstörungen in Deutschland im Jahr 1945 durch den 2. Weltkrieg zeigte, berichtete Maik Kowalleck über seine Fahrt mit einem Hilfskonvoi an die ukrainische Grenze. Mit weiteren Helfern hatte er 21 Frauen und Kinder nach Bad Blankenburg gebracht. Dabei waren Kinder und Jugendliche, die noch vor wenigen Wochen ebenso wie die Unterwellenborner Regelschüler im ganz normalen Schulalltag in ihrer Heimat lernten. Von heute auf morgen sind sie nun auf der Flucht. Dies zeigt eindrücklich, welche Auswirkungen der Krieg hat und wie wichtig Frieden ist. 

Maik Kowalleck arbeitet seit vielen Jahren mit der Unterwellenborner Regelschule zusammen. Neben den Landtagsfahrten organisierte der Abgeordnete verschiedene Projekte in der Schule. So unterstütze er die Seminarfacharbeit einer Schülergruppe und ermöglichte damit den Bau des Trinkbrunnens im Eingangsbereich. Erst im vergangenen Herbst zeigte er vor Ort die Ausstellung über den Kulturpalast-Architekten Hanns Hopp.