Neues von Maik Kowalleck
13.01.2021, 12:13 Uhr | Übersicht | Drucken
Online-Unterricht durchführen und Thüringer Schulcloud verbessern!
Kowalleck: Thüringen darf nicht länger digitales Entwicklungsland sein!

Zur Anwendung der Thüringer Schulcloud und des Online-Unterrichts in Thüringer Schulen und insbesondere im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt hat der Saalfelder Landtagsabgeordnete bereits vor Wochen die Thüringer Landesregierung und den Landkreis Saalfeld-Rudolstadt zum aktuellen Stand angefragt. Zum damaligen Zeitpunkt war noch nicht abzusehen, dass der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt deutschlandweit Spitzenreiter bei den Corona Infektionen sein wird. Allerdings war für den Abgeordneten schon vorauszusehen, dass die Thüringer Schulcloud und der Online-Unterricht einen besonderen Stellenwert haben werden.



Verwundert zeigt sich Kowalleck, dass der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt als Schulträger zum damaligen Zeitpunkt keine einzige Frage zu den technischen Voraussetzungen an den Schulen beantworten konnte. Vielmehr wurde mitgeteilt, dass die Thüringer Schulcloud in der alleinigen Verantwortung des Thüringer Bildungsministeriums liege. Demgegenüber verwies der Thüringer Bildungsminister in seiner Antwort darauf, dass nur der Landkreis als Schulträger Auskunft über die technischen Voraussetzungen geben könne. Aus diesem Grund hat Kowalleck seine Anfrage nun nochmals an den Landkreis gestellt. Für den Abgeordneten ist wichtig, dass Schulträger und das Land enger zusammenarbeiten, um endlich ausreichende Lösungen für die Durchführung des Online-Unterrichts anzubieten. 

„Die Thüringer Schule darf nicht länger Entwicklungsland beim Online-Unterricht sein! Bereits vor Wochen habe ich dazu beim Bildungsminister angefragt. Es ist nicht hinnehmbar, dass in anderen Bundesländern die Schüler mit Computern und Tablets ausgestattet werden, während in Thüringen gefühlt nichts passiert. Nach den Erfahrungen des ersten Lockdowns hätten sich die Eltern gewünscht, dass die Thüringer Schule auf den Online-Unterricht vorbereitet ist und diesen auch durchführen kann. Es kann nicht angehen, dass die Thüringer Schulcloud ständig überlastet ist und somit der Zugang nicht gesichert ist. In einem hoch industrialisierten Land, wie Deutschland hätte in den vergangenen Monaten sehr viel mehr im Bereich der technischen Voraussetzungen geschaffen werden müssen. An den finanziellen Mitteln kann es zumindest nicht gelegen haben“, so der finanzpolitische Sprecher der CDU Fraktion im Thüringer Landtag Maik Kowalleck.