Neues von Maik Kowalleck
20.09.2017, 15:03 Uhr | Übersicht | Drucken
Attraktive Schwimmbäder sind Markenzeichen für die Region
Kowalleck: Fachpersonal langfristig sichern

Mit dem Herbstwetter endete in diesen Tagen auch im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt eine wechselhafte Freibadsaison. 

Aufgrund verschiedener Hinweise und Medieninformationen zu fehlenden Schwimmmeistern und Fachangestellten in Thüringer Bädern hatte der Saalfelder Landtagsabgeordnete Maik Kowalleck zu Saisonbeginn eine Anfrage an die Thüringer Landesregierung gestellt, um die aktuelle Situation zu bewerten. Die Antwort der Landesregierung auf die Fragen zur personellen Absicherung der Aufsicht des Badebetriebs in Thüringer Badeanstalten liegt dem Abgeordneten nunmehr vor.



Danach existieren im Freistaat Thüringen mit Stand August 2017 insgesamt 207 entgeltpflichtig betriebene Badeanstalten.

Mit einer Anzahl von 17 Bädern ist der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt dabei gut aufgestellt. Ersichtlich wird aber auch, dass nur in sechs Badeanstalten im Landkreis für den Bäderbetrieb ausgebildete Fachangestellte tätig sind. Ohne die Rettungsschwimmer, die auf der Grundlage einer ordnungsbehördlichen Bäderverordnung des Freistaates Thüringen ihren Dienst tun, könnte der Badbetrieb in vielen kleinen Bädern nicht in dieser Form abgesichert werden.

Wegen fehlendem Aufsichtspersonal öffneten in Thüringen sieben Badeanstalten mit verkürzten Öffnungszeiten, davon ganze vier im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt.

Neben seiner Anfrage an die Landesregierung nutzte Maik Kowalleck einen Vororttermin im Rudolstädter SaaleMaxx, um sich über den laufenden Bäderbetrieb zu informieren. Im Gespräch mit Rudolstadts Bürgermeister Jörg Reichl, Geschäftsführin Susan Zetzmann und weiteren Mitarbeitern wurde die aktuelle Personal- und Ausbildungssituation erörtert. Positiv zu Buche stehen in diesem Jahr insgesamt 19 Auszubildende im Rudolstädter SaaleMaxx und dem Jenaer Galaxsea. Eine umfassende praktische Ausbildung, so Susan Zetzmann als Geschäftsführerin beider Bäder, sei nur in großen Betrieben möglich.  

Bei einem Rundgang durch den Außenbereich des SaaleMaxx kamen die geplanten Erweiterungsvorhaben zur Sprache, mit denen man das Bad auch für die Zukunft attraktiv gestalten will. Den Trend zum „Urlaub zu Hause“ nutzen und dort investieren, wo Konzepte gut funktionieren, so die Philosophie der Geschäftsleitung. Dass diese im SaaleMaxx Früchte trägt, zeigen nicht zuletzt die gestiegenen Besucherzahlen – 226.000 kamen im Jahr 2010, 270.000 waren es im Jahr 2016. 

Für den Saalfelder Landtagsabgeordneten und Stadtrat Maik Kowalleck von besonderem Interesse auch die Sauna, in der die Sole-Inhalation analog der Saalfelder Feengrotten nachempfunden wird. „Ein gutes Beispiel dafür, wie die Besonderheiten und Stärken der Region gemeinsam herausgestellt und vermarktet werden können und gerade jetzt, da Saalfeld das Prädikat „Ort mit Heilstollenkurbetrieb“ anstrebt, ein guter Ansatz für gemeinsame Projekte. Von einem attraktiven Städtedreieck profitiert unsere gesamte Region. Attraktive Schwimmbäder sind zweifelsohne ein gutes Markenzeichen. Die vorausschauende Ausbildung und Sicherung von Fachangestellten und Rettungsschwimmern ist dabei ein wichtiger Punkt, der nicht aus dem Auge verloren werden darf“, so das Fazit Kowallecks.